falsche Feinstaubplakette ist HU-Mangel

Regelung in den Vorschriften der Hauptuntersuchung

Die Feinstaubplakette am Auto ist Pflicht beim Befahren von Umweltzonen. Ein Bestandteil der Hauptuntersuchung ist auch die Überprüfung dieser Plakette.

Erheblicher oder geringer Mangel?

Stimmt die angebrachte Plakette mit der tatsächlichen Schadstoffgruppe eines Fahrzeuges nicht überein, wird dieser Umstand als erheblicher Mangel eingestuft. Die amtliche HU-Prüfplakatte wird in diesem Fall also nicht erteilt. Ist das in der Plakette eingetragene Kennzeichen dagegen unleserlich oder stimmt nicht mit dem tatsächlichen Kennzeichen überein (z.B. nach Halterwechsel), gilt dies als geringer Mangel.

Feinstaubplakette

 

Die Feinstaubplakette ist keine Pflicht!

Grundsätzlich ist das Anbringen einer Feinstaubplakette nicht zwingend vorgeschrieben. Wer keine Umweltzonen durchfährt, benötigt auch keine Plakette. Demzufolge stellt das Fehlen der Plakette bei der Hauptuntersuchung keinen Mangel dar. Oldtimer mit H-Kennzeichen bleiben weiterhin von der Plakettenpflicht ausgenommen und dürfen daher in Umweltzonen auch ohne Feinstaubplakette einfahren.

Innenraumfilter

Innenraumfilter sorgen für frische Luft und gute Sicht

ein bisschen Pflege muss sein

Innenraumfilter auch Pollenfilter genannt, werden heutzutage in jedem Fahrzeug verbaut. Er hält Staub, Schmutz, Pollen und je nach Filterart sogar Gerüche aus dem Fahrzeuginneren fern.

Leider wird oftmals diesem wichtigen Filter zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Ein regelmässiger Austausch nach spätestens 12 Monaten oder 15000 km Fahrstrecke werden durch alle Filterhersteller gleichermassen empfohlen.

Wechsel oft zu spät…

Nach unseren Erfahrungen ist dies auch wirklich notwendig. Nebenstehendes Foto zeigt einen neuen Filter (weiß) und einen 12 Monate alten nach nur 7500 km Laufleistung. Keine Chance zur Aufnahme von Partikeln und damit kein Schutz für den Innenraum.

Innenraumfilter nach 12 Monaten und nur 7500 km Fahrleistung

Leider haben einige Fahrzeughersteller längere Wechselfristen für ihre Fahrzeuge vorgesehen, als die Filterhersteller dies empfehlen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Vermutlich werden bei der Entscheidung ein Auto zu kaufen geringe Inspektions- und Folgekosten damit gerechtfertigt. Fakt bleibt jedoch, nach spätestens 12 Monaten oder 15000 km Laufleistung kann das Filterelement keine Partikel mehr aufnehmen.

Die Folgen sind höhere Belastung des Fahrgastraumes u.a. mit Staub und Pollen und vorzeitiger Verschleiss von Klima-, Lüftungs- und Regelelementen.

Ein nicht zu unterschätzender Effekt ist das starke Beschlagen der Scheiben und damit eine schlechtere Sicht nach aussen. Diesen Mangel muss die Klimaanlage mit erhöhten Anstrengungen wieder ausgleichen.

Fazit – ein regelmässiger Wechsel des Innenraumfilters erspart mögliche Folgekosten!

Extremfälle sind keine Seltenheit im Alltag einer Werkstatt

Filter, die laut Herstellervorschrift nach 60.000 km gewechselt werden sollen, sehen manchmal so aus…

Dann doch lieber einmal öfter nachschauen und austauschen, zumal die Preise für Innenraumfilter wirklich günstig sind…

Pollenfilter

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Zusatzprodukte bei der Fahrzeugfinanzierung

Wenn die Bank Zusatzprodukte anbietet…

Bei der Anschaffung eines neuen oder gebrauchten Fahrzeugs kommt man oft nicht um eine Finanzierung herum. Sicherlich kein Problem – Banken und interessante Angebote gibt es ja genug. Und wenn man beim Händler kauft, erledigt dieser auch gleich alle Formalitäten über seine Bank. Einfach und bequem!

Was hat es aber mit den fast immer angebotenen Zusatzprodukten auf sich?

  • Lohnt sich das für mich?
  • Muss ich das haben?
  • Macht das wirklich Sinn?
  • Und was steckt eigentlich dahinter?

Ob es sich lohnt oder ob es gebraucht wird hängt immer von der jeweiligen eigenen Situation ab und lässt sich pauschal nicht beantworten.

In den folgenden Videos werden anschaulich einzelne Produkte erklärt.

Hier handelt es sich um Zusatzprodukte der Santander Consumer Bank.

Jede Bank hat ihre eigenen Produkte und bezeichnet diese auch anders. Im Grundsatz sind die Inhalte und Leistungen oft ähnlich und vergleichbar, können sich aber auch sehr voneinander unterscheiden. Daher immer das jeweilige Angebot genau prüfen. Eine ausführliche Beratung lohnt natürlich immer.

Santander RatenSchutzVersicherung

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Santander Safe

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Santander AutoDispoPlus-Card

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Bagatellschaden

Bagatellschaden – was nun?

es geht auch ohne Polizei

polizei

Tipps zum Verhalten bei Bagatellunfällen

Kleine Unfälle, sogenannte Bagatellschäden passieren immer wieder. Und natürlich genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet oder gebrauchen kann. Auf jeden Fall ist es nervig.

Muss man auf die Polizei warten oder können die Unfallgegner das selbst regeln?

Ohne Polizei sollten aber ein paar grundlegende Regeln beachtet werden.

Sind die Unfallbeteiligten Fahrzeuge noch fahrtüchtig, sollte schnellstmöglich die Unfallstelle geräumt werden, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern. Das ist vorgeschrieben und gilt nicht als Unfallflucht. Behindern verunfallte Fahrzeuge den Verkehr, wird ein Bußgeld fällig! Wird das Unfallauto nicht zu weit entfernt, gibt es auch keinen Ärger bei der Schadenregulierung.

Lässt sich eines der verunfallten Fahrzeuge nicht mehr bewegen, so ist die Unfallstelle unverzüglich abzusichern. Ein Anfordern der Polizei ist dann unumgänglich.

Ist die Schuldfrage eindeutig geklärt, so können die Ordnungshüter aussen vor bleiben.

Unfälle werden als Bagatelle eingestuft, wenn die Schadenhöhe maximal 1.000,- EUR beträgt. Aber Vorsicht – der Laie kann den Schaden oft nicht richtig beurteilen. Die meisten Stossfänger an heutigen Fahrzeugen sind aus Kunststoff und lassen sich stark verformen. Springt die Kunststoffaussenhaut wieder zurück, ist der darunter liegende Blechschaden nicht erkennbar. Und der kann richtig teuer werden. Auch werden oft kleine Beulen oder Kratzer im Reparaturumfang deutlich unterbewertet.

Ist keine Polizei vor Ort, müssen auf jeden Fall folgende Fakten ausgetauscht werden:

  1. genauer Ort und Zeit des Unfalls
  2. Personalien der am Unfall beteiligten Personen (unbedingt Ausweis zeigen lassen)
  3. Personalien von Zeugen
  4. Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge
  5. Versicherung und Nummer des Versicherungsscheins der beteiligten Fahrzeuge
  6. wenn Kamera dabei, Fotos aus mehreren Perspektiven machen und Schäden dokumentieren
  7. Unfallhergang schriftlich festhalten – Unfallskizze anfertigen
  8. Unterschriften aller am Unfall beteiligten Personen
  9. der Unfallbericht gilt nicht als Schuldeingeständnis
  10. wenn Zweifel bestehen, lieber die Polizei zu Rate ziehen

Hilfreich sind vorgedruckte Unfallberichte wie dieser hier!

unfallbericht

Unfallbericht hier downloaden